Chronik

Von der Idee zum Verein

Die Idee zu unserem Karnevalsverein in Bergisch Gladbach entstand schon 1956. Der „Club der guten Nachbarschaft“ aus der „Schlad“ wollte zum bevorstehenden Karneval einen gemütlichen Abend in der Gaststätte „Eck“ in Hebborn veranstalten. Dieser Abend war ein voller Erfolg für die Interessengemeinschaft und so wurde die Idee geboren, sich im Jahre 1957 am Karnevalszug in Bergisch Gladbach zu beteiligen, der zur damaligen Zeit noch am Dienstag durch die Stadt zog.

Ein eigenes Motto war schnell gefunden und so zog man 1957 zum ersten Mal mit einer Fußgruppe und einem Wagen im Bergisch Gladbacher Zug mit. Dies brachte allen Beteiligten so viel Spaß, dass man sich am 26.02.1958 bei Hermann Unrau in der Johannesstrasse traf und den Verein Schlader Botze e.V. gründete.

Zweck der Vereinsgründung war:

  • Beteiligung am vaterstädtischen Karneval,
  • Pflege der Geselligkeit.
  • Pflege des heimatlichen Brauchtums und
  • Nachbarschaftshilfe.

Anwesend waren Hermann Unrau, Heinz Rabeneck, Peter Krämer, Ernst Werner, Heinrich Fuchs, Peter Munny, Erich Olpen, Josef Kirch, Willi Hebekeuser, Josef Gully und Herbert Neufeind. Am gleichen Abend stellte man eine Satzung mit 14 Paragraphen auf. Dieser Beschluss wurde der Stadtverwaltung von Bergisch Gladbach am 31. März mitgeteilt. Auch Uniformen und Mützen wurden für die aktiven Mitglieder bestellt. Diese Uniformen sind mit den heutigen fast identisch.

Am 17.01.1959 fand in der Gaststätte „Olpen“ die erste Karnevals-Sitzung statt, die zum Teil von den eigenen Mitgliedern bestritten wurde. Am 14. März fand im Rahmen einer Feierstunde in der gleichen Gaststätte die Standarten Einweihung statt. Willi Hebekeuser hatte diesen neuen Wimpel in Handarbeit gefertigt. Als Ehrenmitglieder wurden Hans Hachenberg „Die Doof Noss“ und Willi Hoederath ernannt.

 

Der Verein wächst

 

1960 wurde der Karnevalszug in Bergisch Gladbach vom Dienstag auf den Sonntag verlegt. Das Motto „Gläbbisch wie et kriesch und laach“ ergänzten die Schlader Botze mit dem Wagen „Et fähle noch en paar“ einem Kommentar zum Schilderwald in Bergisch Gladbach. Dieser Wagen brachte der Gesellschaft erstmals einen Preis ein, und dies war gleich der 1. Platz. Zum ersten Mal trat man auch bei anderen Karnevalsvereinen auf „Herren als Damen“, eine Persiflage, mit der man viel Erfolg hatte. In den ersten Jahren erhielten die Schlader Botze auch sehr starke Unterstützung von Theo Henk (Senior), der ihnen mit seiner langjährigen Erfahrung im Karneval oder durch seine Berichterstattung in der Tageszeitung, in der der Name Schlader Botze jetzt immer öfter auftauchte, zur Seite stand.

Am 01.06.1964 wurden bei einer Vorstandsversammlung neue Statuten festgelegt. Auch hatte sich der Vorstand zu diesem Zeitpunkt geändert. Außerdem wurde in diesem Jahr eine neue Präsidentenkette bestellt.

Neben dem karnevalistischen Treiben feierten die Schlader Botze natürlich auch in der nichtkarnevalistischen Zeit. Unter anderem gab es Ausflüge mit dem Bus, Campingtouren und viele Feste in der Johannesstrasse, der „Schlad“. Ein fester Bestandteil war auch das Maifest. Maifeiern mit Verlosung wurden organisiert und nicht zuletzt immer ein Maipaar gekürt, das in festlichem Umzug durch die „Schlad“ fuhr.

 

Vom Straßenkarneval in die Säle

1965 feierte man die erste große Prunksitzung in Voiswinkel im Haus „Sonnenberg“. Neben dem Dreigestirn traten Kräfte aus dem Bergischen und dem Kölner Raum auf. Eine Fahne besaß man inzwischen auch. Dafür hatte Susi Berghausen gesorgt, die in mühseliger Heimarbeit das gute Stück gefertigt hatte. Eine blaue Fahne mit goldbestickter Schrift und einer Schlader Botz in den Vereinsfarben orange und gelb, die noch heute der Stolz der Gesellschaft ist.

1974 änderte sich der Vorstand. Als Präsident wurde Hermann Unrau gewählt, 1. Vorsitzender Hans Walterscheidt, Geschäftsführer und Kassierer Willi Klein.

Seit 1975 verleihen die Schlader Botze einen Jahresorden, der sich meistens nach dem Motto richtet. Die Entwürfe hierfür liefert Bernd Hachenberg, aktives Mitglied seit 1970.

 

20-jähriges Jubiläum und erstes Dreigestirn

1978

1978 war ein großes Jahr für die Schlader Botze. Der Verein feierte sein 20jähriges Bestehen. Das Motto lautete „Schlader Botze – 20 Jahre mit Herz dabei“ und die Gesellschaft stellte das Dreigestirn der Stadt Bergisch Gladbach. Am 11.11.1977, um 11.11 Uhr, waren Sie im Rathaussaal von Bensberg vorgestellt worden:

- Prinz Harry I. (Schülgen) vom Nossboom
- Bauer Willi 
- Jungfrau Beate

Es war eine anstrengende, aber unvergessliche Session, zu deren krönendem Abschluss man sich im Gronauer Wirtshaus zum Prinzenessen traf. Das Festkomitee und die Vertreter der Stadt dankten allen Beteiligten und zeichneten die Tollitäten mit dem Verdienstorden und der Urkunde des Festausschusses aus. Mit Orden, Ehrenzeichen, Blumen, aber auch feuchten Augen, hieß es Abschied nehmen und manch einer sang im Innersten: „Ach wär‘ ich nur ein einzig Mal …“.

Am 24.11.1978 lud das Dreigestirn und Präsident Hermann Unrau zu einem deftigen Schlachtfest ins Vereinslokal „Auf dem Horn“ ein. Man begrüßte die Spitzen des Karnevals bei Freibier und Musik. Nach diesem herrlichen Abend war man sich einig, diesen im nächsten Jahr zu wiederholen.

Am Karnevalssonntag 1979 verabschiedete sich das scheidende Dreigestirn im blauen Zylinder von den Jecken in Bergisch Gladbach und der Karnevalsalltag kehrte wieder ein. Was jedoch blieb, war das Schlachtfest, das von nun an, bis zum heutigen Tage, in jedem Herbst wieder gefeiert wird. Ebenso fester Bestandteil war der Botze Ball, der alljährlich am Samstag vor Karneval im Vereinslokal „Auf dem Horn“ stattfand. Ab 1981 veranstaltete man erstmals zusammen mit dem Skatklub „Schlunzköpp“ in selbiger Gaststätte den sogenannten „Samstagsball“.

 

Weitere Traditionen werden begründet

Die alljährliche Nikolausfeier im Dezember bringt nicht nur den Kleinsten des Vereins viel Freude. In geselliger Runde sitzt man bei Kaffee und selbstgebackenem Kuchen beisammen und lauscht der sonoren Stimme des heiligen Mannes, der für jedes Kind eine Tüte voller leckerer Süßigkeiten mitgebracht hat.

Die Kinder des Vereins hatten mehrere Jahre gespart und auch einige großzügige Spenden erhalten und so wurde in der Session 1981/82 für sie eine neue Fahne angeschafft.

1982 wurde dem Antrag der Schlader Botze auf Mitgliedschaft im Regionalverband des Bundes Deutscher Karneval einstimmig stattgegeben.

 

Das Silberne Jubiläum

1983 feierte man das Silberne Jubiläum. Am 16. Januar um 11.00 Uhr hatte man über 250 Gäste ins Vereinslokal „Auf dem Horn“ geladen. Franz Heinrich Krey hielt die Laudatio. Weitere Redner folgten u.a. der Regionalpräsident des Bundes Deutscher Karneval Rolf Klever. Für eine besondere Überraschung sorgte Harry Schülgen: Der Einzug des Musikzuges der Prinzengarde der Stadt Köln. Bis spät in den Abend saß man noch im festlich geschmückten Saal und erzählte sich so manche schöne Begebenheit aus den letzen 25 Jahren. Im gleichen Jahr beschloss man zusammen mit dem Gesangsverein MGV Liedertafel und der KG Verkummene Jugend anlässlich der Laurentiuskirmes in Bergisch Gladbach auf dem Horn ein Schürreskarrenrennen zu veranstalten. An diesem beteiligte sich die KG Schlader Botze bis 1995.

 

Führungswechsel – eine neue Ära beginnt

Auf der Jahreshauptversammlung im April 1986 fand ein Führungswechsel statt. Hermann Unrau ging in den wohlverdienten Ruhestand und übergab sein Zepter an Harry Schülgen. Der 1. Vorsitzende Hans Walterscheidt fand in Horst Neuhäuser einen würdigen Nachfolger.

Auf dem Schlachtfest im Jahre 1987 wurde Hermann Unrau zum Ehrenpräsidenten und Hans Walterscheidt zum Ehrenvorsitzenden ernannt.

 

Weiterhin aktives Vereinsleben

Bis 1987 unternahmen die aktiven Mitglieder jedes Jahr eine eintägige Vereinstour. 1988 fuhr man zum ersten Mal für drei Tage, und zwar nach München zum Oktoberfest. Seitdem reisen die Botze jedes Jahr im September für ein Wochenende zu einem Ziel innerhalb Deutschlands.

1989 lud der Verein und das 78er Dreigestirn, Harry Schülgen, Willi Klein und Beate Rienaß sowie weitere 140 Personen ein, um mit ihnen das traditionelle 10. Schlachtfest zu feiern.

 

Das 33-jährige Bestehen und ein Kuriosum

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Kaum waren am Aschermittwoch 1990 die letzten Alaaf-Rufe verklungen, setzte man sich schon wieder zusammen, um die Vorbereitungen für den Festkommers zum 33-jährigen Jubiläum zu treffen. Gleichzeitig wollte man wieder das Dreigestirn in Bergisch Gladbach stellen. Am 11.11. war es so weit:

- Prinz Horst Neuhäuser
- Jungfrau Marlies Klein
- Bauer Hans Walterscheidt

wurden im Bensberger Rathaus offiziell vorgestellt. Nach vielen Reden, jecken Tönen und einem donnernden Alaaf verließ man den Festsaal in Richtung Schweizer Hof, um noch etwas nachzufeiern. Hierbei verstarb bei seinem Auftritt das Ehrenmitglied Max Sam. Am 2. Dezember feierte man das 33-jährige Bestehen. Nach einem feierlichen Hochamt in St. Laurentius begann um 11.11 Uhr im Saale „Auf dem Horn“ der Festkommers mit vielen geladenen Gästen.

Das Jahr 1991 begann mit der Proklamation des neuen Gladbacher Dreigestirns. Nun sollte die jecke Zeit beginnen, doch die Kriegswirren im Nahen Osten setzten dem heiteren, friedlichen Treiben Karneval ein jähes Ende. Das Dreigestirn erklärte seinen Rücktritt und der Sonntagszug in Bergisch Gladbach wurde abgesagt. Franz Heinrich Krey schlug vor, dass das Trifolium im Jahre 1992 weitermachen sollte. Da es keine Gegenstimmen gab, war dies beschlossene Sache. Ganz konnte man das Feiern nicht lassen und so zogen viele Jecken mit Musik durch Strundorf. Natürlich fiel auch in diesem Jahr der Botze Ball aus.

Am 01.02.1992 war die zweite Proklamation für Prinz Horst I., Jungfrau Marlies und Bauer Hans angesagt. Nun begann für das Dreigestirn eine wahrlich tolle Zeit deren Höhepunkt der Karnevalssonntag war, als die drei bei herrlichem Wetter, vorbei an den vielen Jecken, durch die Vaterstadt Bergisch Gladbach zogen. Am Karnevalsdienstag wurde zum Prinzenessen ins Forum der Firma Zanders geladen und so endete für das Dreigestirn die Regentschaft im Ornat, die unter dem Motto stand : „Zweimol Prinz zo sin …“.

 

Persönliche Jubiläen und Veränderungen im Verein

Im November 1994 lud Präsident Harry Schülgen anlässlich seiner 25-jährigen Mitgliedschaft bei den Schlader Botze zu einem Fest im „Nußbaumer Hof“ ein.

1995 wurde das Vereinslokal „Auf dem Horn“ zum Speiselokal umgebaut und der Verein musste sich ein neues Domizil für das traditionelle Schlachtfest suchen. Fündig wurde man in Schildgen im Bürgerzentrum, wo man im November mit über 200 Gästen feierte. Der kleine Verein Schlader Botze überraschte wieder einmal durch eigene Bewirtung, eine riesige Tombola und karnevalistische Darbietungen u.a. die „Callas vum Niehl“.

Für den Botze Ball, der fortan Botze-Kostümsitzung heißt, fand man nach eingehenden Verhandlungen mit der Stadt Bergisch Gladbach einen neuen Sitzungssaal in der Aula im Schulzentrum „Im Kleefeld“. Am 10. Februar 1996 begeisterte der Verein sein Publikum in diesem herrlich dekorierten Saal mit einem Superprogramm sein Publikum. Es traten Spitzenkräfte des Kölner Karnevals auf und nicht zuletzt Ehrenmitglied Hans Hachenberg „Die Doof Noss“. Mit stehenden Ovationen wurde er für sein 50-jähriges Bühnenjubiläum geehrt. Bis weit nach Mitternacht schwangen noch viele das Tanzbein oder ließen den Abend in gemütlicher Runde im Foyer ausklingen.

Diesen jecken Tagen folgten leider auch betrübliche. Am 28. Februar verstarb nach langer, schwerer Krankheit der langjährige Präsident und Ehrenpräsident Hermann Unrau, durch dessen Ideen und Anregungen die gesamt Entwicklung der Gesellschaft stark geprägt wurde.

 

Die nächsten Umzüge: Eigene Wagenbauhalle und Botze Stüffje entstehen

1997 fand in der ausverkauften Aula im Schulzentrum „Im Kleefeld“ die 2. Botze-Kostümsitzung statt. Sechs Stunden wurde geschunkelt und gelacht. Die 2. Botze-Kostümsitzung war noch größer, noch schöner, noch besser als die Erste. Im Juni bezogen die Schlader Botze ihre eigene Wagenbauhalle auf dem Gelände der Firma Zanders. Im September startete man zu einer bereits lange geplanten 3-wöchigen Amerikareise. Ende 1997 überraschte der 1. Vorsitzende Horst Neuhäuser die Mitglieder mit einer Neuigkeit: „Wir bekommen ein Vereinsheim!“ Durch Zufall hatte er bei einer Begehung der Dombach einen Raum im Turm direkt über der PM IV an der Kürtener Straße entdeckt. Nach langen und zähen Verhandlungen zwischen Horst Neuhäuser und der Firma Zanders konnte der 1. Vorsitzende den „Abstellraum“ für die Schlader Botze anmieten. Nun war Arbeiten angesagt. Bei der Planung zum Ausbau wurde Hans Trompertz als „Innenarchitekt“ einbezogen. Ziel war es, ein Vereinsheim im „Bergischen Fachwerk-Stil“ zu schaffen. Mit der tatkräftigen Hilfe der Mitglieder, der Freunde und Gönner der Gesellschaft wurde in vielen, vielen Arbeitsstunden etwas geschafften, was in Bergisch Gladbach seinesgleichen sucht.

Am 30. Mai 1999 wurde mit vielen geladenen Gästen, Honoratioren der Stadt, Vertretern der Bergisch Gladbacher und Bensberger Karnevalsvereine, des BDK und nicht zuletzt des Förderers und inaktiven Mitgliedes Hans Wolfgang Zanders das „Botze-Stüffje“ eröffnet. Ab 12.00 Uhr hatte auch die Öffentlichkeit die Möglichkeit die Räume der Schlader Botze zu besichtigen. Der kleine, gemütliche Saal bietet Platz für bis zu 50 Personen und ist der ideale Ort zum Feiern. Das Vereinsheim beherbergt auch ein kleines Karnevalsmuseum. Wenn man durch die Eingangshalle die Treppenstufen zum Turm emporsteigt, kann man die vielen Karnevalsorden, Teller, Bilder und Urkunden bestaunen. Besonderheiten sind sicherlich die Original-Bekleidung des Gläbbischer Karnevalsprinzen Josef Rienaß (Senior) aus dem Jahre 1968 und die vielen, in über 50 Jahren Bühnentätigkeit, gesammelten Raritäten des Ehrenmitgliedes Hans Hachenberg („Die Doof Noss“), die er selbstlos den Schlader Botze überließ.

 

Etwas ruhigere Jahre trotz Millenium & Co.

Das Millennium – Jahr 2000 war für unsere Gesellschaft im Prinzip ein Jahr wie jedes andere. Regelmäßige Aktivitäten wie Vatertags-Tour, Wandertag, Ausflüge usw. werden für aktive und inaktive Mitglieder veranstaltet. Im Jahr 2000 kam es zur ersten Kontaktaufnahme mit den Schwarzwaldhexen aus dem Bühlerthal und ihrem Oberzunftmeister Jürgen Kohler.

Nach langer Durststrecke kann die Gesellschaft 2001 mal wieder einen Zugang bei den aktiven Mitgliedern verzeichnen. Die Schwarzwaldhexen begeistern mit ihrem Auftritt bei der Botze-Kostümsitzung. Unser 1. Vorsitzender Horst Neuhäuser erhält im Mai bei einer Feierstunde im Kreishaus durch den Landrat Norbert Mörs die Verdienstmedaille des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland. Unser Präsident Harry Schülgen wird parallel zu seinem Präsidentenamt Schützenkönig bei der St. Sebastianus Schützenbruderschaft Bergisch Gladbach-Hand.

Der aus Funk und Fernsehen bekannte Jan Willem (der schönste Bauer Ostfriesland ) wird inaktives Mitglied der Schlader Botze.

 

44 Jahre Schlader Botze (2002)

Die Schlader Botze blicken auf 44 Jahre ihrer karnevalistischen Aktivitäten zurück. Endlich traut sich mal wieder einer etwas. Anke und Jörg Neuhäuser geben sich unter den Augen aller Mitglieder das Jawort zum Bund fürs Leben. Ungewöhnlich bei den Schlader Botze ist, dass gleich fünf Personen der Gesellschaft als aktives Mitglied beitreten. Die Schlader Höschen haben sich aufgelöst. Eine Handvoll jugendlicher Jungs und Mädels gründen einen Fan-Club, mit dem Ziel, die Schlader Botze bei allen Aktivitäten mit ihrer Arbeitskraft zu unterstützen.

Der Vorstand des Bund Deutscher Karneval besucht anlässlich der Feierlichkeiten zum 44-jährigen Bestehen des Regionalverbandes Rhein-Berg im BDK mit ihrem Präsidenten Franz Wolf unser Botze Stüffje.

Unser Vorsitzender Horst Neuhäuser feiert seinen 60. Geburtstag. Hans und Maria Klein feiern das Fest der Golden Hochzeit. Norbert und Marianne Müller begnügen sich mit der Hälfte und feiern das Fest der Silbernen Hochzeit.

 

Das dritte Dreigestirn aus unseren Reihen (2003)

2003 gab es den vorerst letzten Neuzugang bei den Schlader Botze. Die Gesellschaft zählt 21 aktive Mitglieder. Zum 3. Mal in der Vereinsgeschichte stellen die Schlader Botze in Bergisch Gladbach das Dreigestirn. Das Trifolium besteht aus:

- Prinz Michael Oppermann 
- Bauer Jürgen Schneider
- Jungfrau Gabi Cramer.

Auf der Botze-Sitzung am 22.02.2003 wurde unser Freund Jürgen Kohler von den Schwarzwaldhexen ebenfalls zum Ehrenmitglied ernannt.

Normalität im Verein kehrt ein. Nebst Wandertag, Vatertagstour und Kartoffelfest, gehen eine Vielzahl von Veranstaltungen ihren gewohnten Gang. Eine Besonderheit ist allerdings, dass einige junge Familien für Nachwuchs sorgen. Mit Lea Knoob, Emely Neuhäuser, Leonie Rehbach, Maja Oppermann und Sarah Lucie Bohm wurden gleich fünf weibliche Wesen geboren.

Wir tragen uns mit dem Gedanken eine Tanzgruppe zu gründen. Norbert Müller und Hans Klein blicken auf 30-jährige aktive Mitgliedschaft zurück. Vor dem 11. im 11. werden noch zwei weitere aktive Mitglieder in die Gesellschaft aufgenommen. Die Mitgliederzahl steigt auf 23 Aktive. Nach der Melodie „Kölsche Mädche bütze jot“ wurde vum Neuse Lei (Hans Leo Neu) unser Vereinslied „Schlader Botze die sin jot“ ins Leben gerufen.

2004 war ein Jahr wie jedes andere, keine außergewöhnlichen Ereignisse konnten vermeldet werden. Die aktuelle Mitgliederzahl sank wieder auf 22. Unser Dreigestirn erlebte eine tolle Session im blauen Zylinder. Viele Veranstaltungen befreundeter Gesellschaften wurden durch eine Abordnung unserer Gesellschaft besucht. Zum wiederholten Mal machte uns das amtierende Prinzenpaar aus Denklingen seine Aufwartung im Botze Stüffje. Unsere Botze-Sitzung war ein toller Erfolg. Auf der Jahreshauptversammlung wurde Hans Pratsch in den Vorstand als Organisator und Michael Oppermann als 2. Schriftführer aufgenommen. Jürgen Kohler als Oberzunftmeister der Schwarzwaldhexen aus dem Bühlerthal bedankte sich noch einmal für seine Ernennung zum Ehrenmitglied unserer Gesellschaft. Norbert Müller und Hans Klein wurden mit dem Verdienstorden der Gesellschaft in Gold für 30-jährige aktive Mitgliedschaft geehrt. Ein Geburtstagsstammtisch für aktive Mitglieder wurde ins Leben gerufen und das Botze Stüffje wurde für die Zeit von August bis Dezember der Prinzengarde als Trainingslager zur Verfügung gestellt.

 

Ein Wechselbad der Gefühle (2005)

Unsere Gesellschaft kann auf 48 stolze Jahre zurückblicken die aktuelle Mitgliederzahl zum Jahreswechsel beläuft sich auf 22. Neuzugang im Herbst 2005 war Freddy Huffschmidt, der Franzose, genannt. Freud und Leid prägten leider im Laufe des Jahres das Geschehen in der Gesellschaft. Am 28.03.05 verstarb für uns alle unerwartet, Uli, der Sohn unseres 1. Vorsitzenden Horst Neuhäuser. Am 13.04.05 verstarb nach kurzer, schwerer Krankheit unser langjähriger Organisator Rüdiger Ickler. In beiden haben wir zwei gute Freunde verloren. „Jungens wir werden immer an euch denken.? Mit Wirkung vom 09.08. 05 legte Harry Schülgen sein Amt als Präsident aus persönlichen Gründen nach fast 20 Jahren nieder. Er möchte sich in Zukunft mehr sozialen Zwecken zuwenden. Im Oktober 2005 erhielt Horst Neuhäuser von der Vereinigung zur Erhaltung und Pflege heimatlichen Brauchtums die Montanus-Plakette für seine besonderen Verdienste um das heimatliche Brauchtum und den Karneval.

Ein Höhepunkt war sicherlich der Besuch der Ortenauer Narrentage vom 27.01. – 29.01.2006 die von unseren Freunden, den Schwarzwaldhexen, im Bühlertal veranstaltet wurden. Für uns ein besonderes Ereignis das Brauchtum Fasching hautnah einmal vor Ort zu erleben. Neue Kontakte wurden geschaffen. Für uns alle ein tolles Erlebnis. Die Schwarzwaldhexen besuchten unsere Sitzung und sorgten für tolle Stimmung. Das Mitgliederkarussell drehte sich mal wieder. Zurzeit beläuft sich die aktuelle Mitgliederzahl auf 19. Horst Neuhäuser übernimmt das Amt des Präsidenten kommissarisch bis zur Jahreshauptversammlung im April 2007. Ebenso wurde Freddy Huffschmidt in Kommission als 2. Organisator bis zur nächsten Jahreshautversammlung in den Vorstand berufen. Auf dem Schlachtfest im Dezember wurde unser langjähriger Präsident Harry Schülgen zum Ehrenpräsidenten ernannt. Die Vorbereitungen zum 50-jährigen Bestehen unserer Gesellschaft im Jahr 2008 laufen bereits auf Hochtouren.

2007 endete mit der Teilnahme am Karnevalszug die Session 2006. Neue Projekte konnten in Angriff genommen werden. Erste neue Veränderungen wurden bei der Jahreshauptversammlung im April vollzogen. Horst Neuhäuser wurde durch die Versammlung zum Präsidenten und 1. Vorsitzenden gewählt. Norbert Müller wurde in das neu ins Leben gerufene Amt des 2. Vorsitzenden gewählt. Freddy Huffschmidt übernahm offiziell das Amt als 2. Organisator. Neu in den Vorstand wurde Günter Steinbüchel als 1. Schriftführer gewählt. Eine wahre Flut von Mitgliedsanträgen gab es zu bewältigen. Gleich zehn Anträge auf Erwerb der aktiven Mitgliedschaft waren von Karneval bis Mai zu verarbeiten. Inzwischen wurde jeder Bewerber nach dreimaligem Besuch einer Versammlung in die Gesellschaft aufgenommen. Nunmehr kann die Gesellschaft auf 29 Mitglieder stolz sein. Wandertag und die Geburtstags-Stammtische erfreuen sich großer Beliebtheit. Letzter großer Erfolg war das Kartoffelfest am Botze Stüffje im August, welches mit einer Rekord-Besucherzahl vonstatten ging. Nicht zuletzt durch die Mitwirkung der Lüderich-Brass-Band beim musikalischen Frühschoppen und dem absolut einmaligem Auftritt der Original Bergischen Gaudibuam. „Danke Jungens!“ Für uns alle unerwartet verstarb am 20.10.2007 unser aktives Mitglied Johann Klein. Mit dem Schlachtfest am 01.12.2007 begannen die Feierlichkeiten zum 50-jährigen Bestehen unserer Gesellschaft. Viele geladene Gäste folgten unserer Einladung ins Schulzentrum „Im Kleefeld“.

 

Das vierte „Orange“ Dreigestirn wird auf den Weg gebracht

Das vierte Dreigestirn der KG Schlader Botze

Die Botze-Sitzung am 26.01.2008 war ein grandioser Erfolg. Nicht zuletzt durch ein sehr gut zusammengestelltes Programm und ein Publikum in bester Feierlaune. Krönender Abschluss war dann die Teilnahme am Karnevalszug mit vier Festwagen und ca. 50 teilnehmenden Personen.

So nahm das Jahr dann seinen Lauf. Der Vatertag und Wandertag erfreuten sich großer Beliebtheit. Das Kartoffelfest im August war durch nichts mehr zu überbieten. Bei strahlendem Wetter fanden alle Speisen rund um die Kartoffel bei den Besuchern großen Anklang. Die Botze-Tour im September nach Münster (auch Fahrradstadt Deutschlands genannt) war von Hans Pratsch und Freddy Huffschmidt aufs feinste organisiert. Bergisch Gladbach sucht ein neues Dreigestirn hieß es im November. Die Findungskommission war nicht fündig geworden. Dank der Mithilfe von Horst Neuhäuser wurde dann doch noch mit

- Prinz Harald Schmidt (KG Närrische Sander)
- Bauer Freddy Huffschmidt
- Jungfrau Ute Oppermann

ein Dreigestirn ins Leben gerufen. Am 31.12.2008 zählte unsere Gesellschaft 25 aktive Mitglieder die gemeinsam mit unserem Dreigestirn eine tolle Session vor sich haben sollten.

Unser Dreigestirn erfreute sich großer Beliebtheit. Das Geschehen rund um Karneval nahm seinen Lauf. Schon im Vorfeld nahm unsere Gesellschaft an diversen Veranstaltungen des Dreigestirns teil, so z. B. die Proklamation, der Schnüffelabend und vieles mehr. Unsere Botze-Sitzung lies keine Wünsche offen. Unter anderem durch den Auftritt von Olaf Henning.

Bis Aschermittwoch blieb keine Zeit zum Nachdenken: Besuch befreundeter Gesellschaften, Weiberfastnacht und natürlich der Sonntagszug mit vier Wagen. Traditionsgemäß dann das Fischessen zur Mitfastnacht. Ob Vatertag oder Wandertag, das Kartoffelfest, das karnevalistische Fußballturnier bei den Flöckchen und nicht zuletzt der Jahresausflug nach Koblenz, das alles machte richtig Spaß. Zwischendurch feierte dann noch unsere Vereinsgaststätte das Gasthaus „Zum Horn“ sein 100-jähriges Bestehen. Es gab also allerhand zu tun. Für uns alle unerwartet verstarb am 15. August Käthe Unrau, die Gattin unseres langjährigen Präsidenten und Ehrenpräsidenten Hermann Unrau. Mit dem Schlachtfest im November endete dann so langsam unser Vereinsjahr. Drei neue Mitglieder konnten im Laufe des Jahres gewonnen werden. Mit Axel Pees, Stefan Steinen und Frank Laschke zählte unsere Gesellschaft zum Jahreswechsel 27 aktive Mitglieder, da Jürgen Schneider während des Jahres vom aktiven zum inaktiven Mitglied wurde.

 

Aus einem ruhigen wurde ein trauriges Jahr (2010)

Voller Tatendrang gingen wir in die neue Session. Es wurde gewerkelt und gepinselt, um unsere Festwagen in neuem Glanz erstrahlen zu lassen. Ein unvergessener Zug, bei durchaus angenehmen Temperaturen, machte uns allen Freude. Unsere Veranstaltungen erfreuten sich großer Beliebtheit. Alles schien seinen normalen Weg zu gehen. Doch dieser Eindruck setzte sich leider nicht über das ganze Jahr fort.

Zwei treue Weggefährten, die unsere Gesellschaft Jahre lang vorangetrieben haben, sind von uns gegangen.

Am 19.05.10 verstarb unser Präsident und 1. Vorsitzender Horst Neuhäuser. Ein Schock für uns alle. Ganz Bergisch Gladbach trauerte um ihn. Doch das normale Vereinsleben musste weitergehen. Neuwahlen standen auf der Jahreshauptversammlung Mitte des Jahres an. Mio Oppermann wurde zum neuen 1. Vorsitzenden gewählt und Norbert Müller übernahm das Amt des Präsidenten. Kurze Zeit später verließ uns am 29.08.10 unser Ehrenvorsitzender Hans Walterscheidt. Wir haben zwei gute Freunde verloren. Die letzte Veranstaltung des Jahres war dann im November das Schlachtfest. Ein Schatten der Trauer begleitete uns nach wie vor und wir schauten gemeinsam auf ein besseres Jahr 2011.

 

55 Jahre Schlader Botze (2013)

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Die Schlader Botze blicken mit Stolz auf 55 Jahre Vereinsgeschichte im vaterstädtischen Karneval zurück. Die Gesellschaft zählt nunmehr 33 aktive Mitglieder. Das Jubiläum ist wiederum ein Anlass zum 5. Mal ein Dreigestirn zu stellen. Das Trifolium besteht aus:

- Prinz Rolf Woschei,
- Bauer Ulrich Hermanns
- Jungfrau Ulla Hermanns (ehem. Höller).

Eine tolle, von allen Mitgliedern getragene Session, nahm ihren Lauf. Die Farbe Orange war an Dominanz nicht zu überbieten. Fast flächendeckend wurden die Jecken mit orangefarbenen Pappnasen ausgestattet, die jeden Auftritt unseres Dreigestirns begleiteten. Auch die mit der Heimat verbundenen Lieder „Gläbbisch, joh du bess die Stadt“ und „Du bess die Stadt janz us Papier gemaat“ waren Hits in der Session. Unser Dreigestirn konnte überall begeistern und „Spaß an der Freud“ vermitteln. Als Besonderheit ist zu erwähnen, das unser Bauer Uli seine Jungfrau Ulla am Rosenmontag im Rathaus zu Bergisch Gladbach heiratete. Nach dem Lied „Do simmer dobei, dat es prima“, waren viele Jecke zu diesem Event gekommen.

Der diesjährige Ärpelsrummel war wieder ein voller Erfolg. Trotz der Hitzewelle waren viele Freunde und Bekannte unserer Einladung gefolgt. Ein weiteres Highlight war unsere Botze-Tour nach Rüdesheim. Dafür gab es großes Lob an unsere Organisatoren Freddy und Ingo. Auch das diesjährige Schlachtfest mit der Übergabe des Dreschflegels an Uli war ein besonderes Erlebnis. Natürlich waren auch alle Botze dabei, als unser Dreigestirn am 11.11.2012 im Rathaus vorgestellt wurde.

Zum ersten Mal waren wir zum Löffelabend der rechtsrheinischen Karnevalsgesellschaften eingeladen, was für die Zukunft für uns noch Folgen im positiven Sinne haben sollte. Unsere Vereinstour führte uns an die Mosel. Eine neue Veranstaltung tat sich hervor, das so genannte Papa-Kind-Wochenende wurde ins Leben gerufen. Hier haben die Väter mit ihren Kindern ausgiebig Zeit, ein Wochenende miteinander zu verbringen und die Mama bleibt zu Hause. Es folgten noch Geburtstagskasse-Feier, Dankeschönabend für Frauen ohne Männer, das Schlachtfest und das Weihnachtsessen.  

Jede Menge neu (2014)   

Für unser Dreigestirn Prinz Rolf, Bauer Uli und Jungfrau Ulla hieß es Abschied nehmen als Dreigestirn. Unser Ehrenpräsident Harry Schülgen wurde im Düsseldorfer Landtag für seine Verdienste zum Bestehen und Erhalt unserer Karnevalstradition durch die Landtagspräsidentin Carina Gödicke  mit einer Ehrenurkunde ausgezeichnet. Die Botze Sitzung war wie immer ein Höhepunkt. Am Karnevalszug nahmen wir mit 4 Festwagen teil. Beim Fischessen verteilte unser Vorsitzender Mio Oppermann wieder orange Socken an verdiente Mitglieder. Wie eine Rathauserstürmung sah es aus, als im April unser Mitglied Martin Rehbach seine Lebensgefährtin Simone Worms ehelichte. Wandertag und Vatertag brachten wieder viel Spaß für alle. Das Kartoffelfest war wieder am Botze-Stüffje und die Vereinstour führte nach Bremen. Der Hans-Hachenberg-Platz für unser Ehrenmitglied, die Doof Noss, wurde in Paffrath eröffnet. Unser aktives Mitglied Ingo Schaller und seine Frau Eva stellten in Övver Ohnder das Prinzenpaar. Das Botze-Stüffje wurde aus Sicherheitsmängeln leider geschlossen. Löffelabend, Schlachtfest und Weihnachtsfeier rundeten das Jahr mit einem tränenden Auge ab.  

 

Kontakte nach Köln (2015)   

Eine große Ehre wurde uns zuteil, als wir mit den Kölner Löffelgesellschaften beim Einzug des Kölner Dreigestirn im Januar ins Hotel Pullman dabei sein durften. Unsere Sitzung war ein tolles Erlebnis Dank eines super Programms von Bernd Hachenberg. Eine Zugteilnahme beim Sonntagszug in Mannschaftsstärke war angesagt. Unser Vereinsheim, das Botze-Stüffje war ja seitens der Stadt mangels sicherheitstechnischen Aspekten geschlossen worden. In Zusammenarbeit mit unserem Architekten Bruno Althoff, dem Bauamt der Stadt Bergisch Gladbach und der Feuerwehr wurde ein Konzept entwickelt, um all diese Voraussetzungen für eine Wiedereröffnung zu schaffen. Unter anderem wurde eine Dachterrasse erstellt und die Anschaffung eines Aufzuges wurde in die Planung mit einbezogen. Ein Botze-Stüffje-Bauteam aus den eigenen Reihen wurde ins Leben gerufen. Was alles auf die Jungs zukam, konnte man damals noch nicht voraussehen. Arbeit ohne Ende war angesagt. Unsere Vereinstour führte uns nach Berlin. Im November hatten wir die einmalige Gelegenheit an einer Nachtführung auf dem Köln Bonner Flughafen teilzunehmen. Noch im gleichen Monat durfte das Botze-Stüffje wieder offiziell betreten werden, was wir ausgiebig mit Freunden und Gästen gefeiert haben. Nach Schlachtfest und Weihnachtsessen ging ein erfolgreiches Jahr zu Ende.  

 

Der erste Löffelabend bei uns  

Die Botze Sitzung und der Zug am Karnevalssonntag waren die ersten High Lights im Jahr. Ein Fest in orange war für uns das Motto beim Zug. Glück hatten wir mit dem Wetter, denn das Sturmtief Ruzica hatte bereits in anderen Städten zu mächtig Verwirrung gesorgt und sollte es auch bis Aschermittwoch noch tun. Unser aktives Mitglied Leo Erstling feierte am Valentinstag  seinen 80. Geburtstag im Botze-Stüffje und konnte auf mehr als 40 Jahre aktives Mitglied bei den Schlader Botze zurückblicken. Die Gesellschaft ernannte ihn zum Ehrenmitglied. Inzwischen war auch der Aufzug am Botze-Stüffje fertiggestellt und das Stüffje war ab sofort barrierefrei zu erreichen. Nach ca. 1 ½ jähriger Bauzeit wurde dann unser Vereinsheim wieder offiziell eröffnet.  Erstes neues Event war dann im Mai der Löffelabend der rechtrheinischen Kölner Karnevalsgesellschaften bei uns in Bergisch Gladbach in der Dombach. Inzwischen waren wir als ordentliches Mitglied bei den Löffelgesellschaften aufgenommen worden und Ausrichter des diesjährigen Löffelabend. Die anwesenden Gesellschaften staunten nicht schlecht, was die Schlader Botze hier am Stüffje alles geschaffen hatten, Chapeau hörte man allerseits. Wandertag, Vatertag und Papa-Kind-Wochenende wurden wieder von vielen Vereinsmitgliedern besucht. Leider mussten wir Abschied nehmen von unseren Ehrenmitgliedern Hedwig Walterscheidt und Willi Hebekeuser. Am Schützenzug der Sebastianus Schützenbruderschaft  Hand nahmen wir wieder teil. Unser Ehrenpräsidenten Harry Schülgen hatte im vergangenen  Jahr zum 3. Mal die Königswürde erreicht und wurde diesmal als neuer Schützenkaiser mit einer Kutsche durch den Ortsteil Hand kutschiert. Ein Höhepunkt im Jahr war im September unsere Vereinstour ins Bühlertal im Schwarzwald zu den Schwarzwaldhexen und dem dort stattfindenden Zwetschgenfest. Drei schöne, aber auch aufregende Tage sollten es werden, unter anderem, dass wir bei einer Bootsfahrt auf der Ill in Straßburg mit unserem Boot fast einen Brückenpfeiler gerammt hätten, aber alles ist gutgegangen.

 

59 Jahre Schlader Botze  (2017)  

Nach dem etwas hektischen Jahr 2016 bedingt durch den umfangreichen Umbau am Botze-Stüffje sollte es im Jahr 2017 wieder etwas ruhiger zugehen. Unser Orden stand ganz im Zeichen des Botze Stüffje. Clou war ein Aufzug, in dem ein Botze-Männchen nach oben und unten bewegt werden konnte, das Bauteam steht in vordester Front. Unser Ehrenpräsident Harry Schülgen wurde für 25 Jahre Vorstandsarbeit im RRB im Bund Deutscher Karneval mit einer Dröppelmina überrascht, die ihm seine Vorstandskollegen Rolf Woschei und Horst Engel überbrachten. Das Bürgerhaus Bergischer Löwe war wieder bei unserer Kostümsitzung fest in Botze Hand. Diverse Besuche gab es bei unseren Freunden innerhalb der Löffelgesellschaften. Leicht abgespeckt mit 3 Festwagen nahmen wir am Sonntagszug teil. Zur Mitfastnacht fand wiederum unser Fischessen statt. Unser Abend bei Kölsch un Klaaf erfreute sich großer Beliebtheit und hier kamen auch unsere neu angeschafften schwarzen Fliesjacken so richtig zur Geltung. Im April erreichte uns die Nachricht vom Tode von Frau Elfriede Hachenberg, der Gattin unseres Ehrenmitgliedes Doof Noss Hans Hachenberg. Torsten Müller und seine Lebensgefährtin Jessica gaben sich das Jawort im Standesamt zu Bergisch Gladbach. In lockerer Reihenfolge folgte nun der Wandertag, wieder mal ein Löffelabend in Köln und der Vatertag. Thomas Hiesserich lud zum Wildgrillen mit leckeren Sachen rund um Reh, Hirsch und Wildschwein ein. Im August stand der so genannte Nickabend an. Dort zeigten  unser zukünftiges und 6. Dreigestirn mit Prinz Benno, Bauer Peter und Jungfrau Anja ihre Bereitwilligkeit durch leichtes Kopfnicken an,  im Jahr 2018 im Namen unserer Gesellschaft das Dreigestirn zu stellen. Parallel zu den gesamten Geschehnissen bauten wir über die Sommermonate einen neuen Gesellschaftswagen, der ab jetzt den Namen Mützenwagen tragen sollte. Ralf und Tanja Klein gaben sich nach 25 Ehejahren zum 2. Mal das Jawort in der Gnadenkirche. Der Ärpelsrummel nahm seinen gewohnten Gang. Unsere Vereinstour führte uns in die Lutherstadt Eisenach. Freuen wir uns gemeinsam mit unserem Dreigestirn auf eine schöne Session 2018.